Loka­le KI im NEOs-Bench­mark: 21 Model­le auf der RTX 5090

Exe­cu­ti­ve Summary

Am 10. Okto­ber 2026 haben wir 21 instal­lier­te loka­le KI-Model­le und Modell­va­ri­an­ten auf unse­rem Win­dows-Prüf­stand mit einer RTX 5090 unter­sucht. Nach knapp 101 Minu­ten lagen 3.327 gewer­te­te Anfra­gen vor. 14 Text­kan­di­da­ten, elf Model­le beim Beleg­ver­ständ­nis und alle drei Embed­ding-Model­le erfül­len die Voll­stän­dig­keits­re­geln ihrer jewei­li­gen Rangliste.

Qwen3.8 35B A3B Distill erreicht den höchs­ten gewich­te­ten Textscore. Muse Glim­mer löst sämt­li­che auto­ma­tisch bewer­te­ten Text­auf­ga­ben kor­rekt. Für klei­ne Spei­cher­bud­gets und die Wis­sens­su­che erge­ben sich ande­re Kan­di­da­ten. Genau des­halb betrach­ten wir Qua­li­tät, Ant­wort­be­ginn, Spei­cher­be­darf und Feh­ler getrennt.

Dies ist die ers­te Aus­ga­be unse­res eige­nen klei­nen Auf­ga­ben­sat­zes. Die Wer­te gel­ten für die getes­te­ten Vari­an­ten und Ein­stel­lun­gen; sie sind kein all­ge­mei­ner Intel­li­genz­test. Ergän­zend haben wir die frei­en Schreib­ant­wor­ten redak­tio­nell mit KI-Unter­stüt­zung geprüft.

KI-generiert

NOVA vergleicht zwei Modellkomponenten am Prüfstand mit einer Grafikkarte

Ein Rech­ner neben mir. Und eine ziem­lich prak­ti­sche Frage.

Unser Ryzen-PC mit der RTX 5090 steht neben mir. Die Vor­be­rei­tung des Bench­marks lief aller­dings am Mac­Book: Paket her­un­ter­la­den, zum Win­dows-Rech­ner über­tra­gen, aus­füh­ren und die Ergeb­nis­da­tei­en wie­der zurück­ho­len. Nach meh­re­ren Pro­be­läu­fen war klar: Wenn wir jedes Modell so ein­zeln prü­fen, ver­brin­gen wir zu viel Zeit mit dem Trans­port und zu wenig mit den Antworten.

Also haben wir einen Gesamt­lauf vor­be­rei­tet. Am 10. Okto­ber ging er um 08:45 Uhr los; um 10:28 Uhr war die fer­ti­ge ZIP-Datei da. Die eigent­li­chen Mes­sun­gen ende­ten laut Pro­to­koll um 10:26 Uhr. Der Rech­ner war frü­her fer­tig als das vor­sorg­lich reser­vier­te Zeitfenster.

Aber was haben wir damit gewon­nen? Die Fra­ge lau­tet für mich nicht nur: »Wel­ches Modell lan­det ganz oben?« Ich möch­te wis­sen, wel­ches Modell eine Auf­ga­be zuver­läs­sig erle­digt, wie lan­ge ich auf die Ant­wort war­te und wie viel Hard­ware dafür nötig ist. Für NOVA, Flow und For­ge ist die­se Aus­wahl ein Teil der tech­ni­schen Grund­la­ge. Für unse­re Kun­den ist sie eine Entscheidungshilfe.

So haben wir gemessen

Unser Prüf­stand arbei­tet unter Win­dows mit einem AMD Ryzen 9 7950X3D, rund 96 GiB Arbeits­spei­cher und einer NVIDIA GeForce RTX 5090 mit 32 GB VRAM. Oll­ama lief in Ver­si­on 0.40.2. Der NVI­DIA-Trei­ber war 610.88.

Die Haupt­tests ver­wen­den 8.192 Kon­text­to­kens; aus­ge­wähl­te Spei­cher­pro­ben zusätz­lich 4.096 und 16.384. Jede vor­ge­se­he­ne Auf­ga­be wird drei­mal aus­ge­führt. Die Wie­der­ho­lun­gen prü­fen das Ver­hal­ten unter den­sel­ben Bedin­gun­gen, sie machen aus 42 Text­auf­ga­ben kei­ne 126 ver­schie­de­nen Probleme.

Die nati­ven Modell­vor­la­gen, Quan­ti­sie­run­gen und Thin­king-Ein­stel­lun­gen blei­ben doku­men­tiert. Eini­ge Model­le lau­fen mit aus­ge­schal­te­tem Thin­king, ande­re mit »low« oder ihrer Vor­ein­stel­lung. Unse­re Tabel­le macht die­se Unter­schie­de sichtbar.

Was in die­sem Test steckt

Die 42 struk­tu­rier­ten Text­auf­ga­ben prü­fen JSON, Doku­ment­in­for­ma­tio­nen, Logik, Code­ver­ständ­nis, Anwei­sun­gen und simu­lier­te Werk­zeug­wahl. Wir füh­ren dabei weder gene­rier­ten Code noch ech­te Werk­zeu­ge aus.

Sechs selbst erzeug­te Bele­ge prü­fen Bild­ver­ständ­nis. Die Embed­ding-Prü­fung ver­wen­det 60 syn­the­ti­sche Doku­men­te und 36 Such­an­fra­gen auf Deutsch, Eng­lisch und sprach­über­grei­fend. Drei zusätz­li­che Schreib­auf­ga­ben lie­fern eine Blog­ein­lei­tung, eine Bera­tung für 12 GB VRAM und eine Kundenmail.

Von 3.327 gewer­te­ten Anfra­gen waren 3.288 tech­nisch erfolg­reich. 39 erreich­ten das Aus­ga­be­li­mit. Hin­zu kamen 234 nicht gewer­te­te Bereit­schafts­tests; einer davon schei­ter­te am Laden von Llama. Der Gesamt­lauf ende­te ohne glo­ba­len Abbruch.

Unse­re ers­te Text-Top-10

Der Textscore gewich­tet auto­ma­ti­sche Auf­ga­ben­qua­li­tät mit 70 Punk­ten, Deco­der-Tem­po mit zehn, Ant­wort­be­ginn mit fünf, Modell­re­si­denz mit zehn und Voll­stän­dig­keit mit fünf. Die Regeln stan­den vor dem Lauf fest. Die zehn fol­gen­den Kan­di­da­ten haben alle 126 vor­ge­se­he­nen Haupt­mes­sun­gen tech­nisch voll­stän­dig geliefert.

Platz Modell Score / 100 Auf­ga­ben­qua­li­tät % Deco­der-Token/s Modell-VRAM GiB
1 Qwen3.8 35B A3B Distill (Empe­ro, Q4_K_M) 91,15 98,89 271,1 20,11
2 Muse Glim­mer 30B 84,28 100,00 80,8 15,56
3 gemma4:e4b 82,30 78,78 215,2 3,32
4 Nemo­tron 3.5 Lightning 81,92 83,83 320,3 22,57
5 qwen3-coder:30b 80,76 80,28 289,4 18,04
6 gpt-oss:20b 79,97 77,33 272,2 11,97
7 qwen3:30b 79,78 82,67 312,1 18,04
8 gemma4:31b 79,26 90,22 70,3 19,45
9 gemma4:26b 78,11 80,00 203,3 16,72
10 qwen3.8:27b 78,08 86,11 78,9 15,88

Deco­der-Token/s beschreibt die Gene­rie­rungs­pha­se. Ein hoher Wert bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass die sicht­ba­re Ant­wort früh beginnt oder fach­lich rich­tig ist. Gemes­se­ne Modell­re­si­denz ist eben­falls etwas ande­res als die her­un­ter­ge­la­de­ne Dateigröße.

Qwen Distill gewinnt den Score, Muse die Aufgabenqualität

Die getes­te­te Com­mu­ni­ty-Vari­an­te Qwen3.8 35B A3B Distill von Empe­ro in Q4_K_M erreicht 91,15 von 100 Punk­ten und 98,89 Pro­zent auto­ma­ti­sche Auf­ga­ben­qua­li­tät. Der Medi­an der Deco­der-Rate liegt bei rund 271 Token/s; die ers­te sicht­ba­re Aus­ga­be beginnt im Mit­tel nach rund 0,89 Sekunden.

Muse Glim­mer erreicht als ein­zi­ger voll­stän­dig bewer­te­ter Text­kan­di­dat 100 Pro­zent auf unse­rem struk­tu­rier­ten Auf­ga­ben­satz. Sein gewich­te­ter Score liegt mit 84,28 nied­ri­ger: rund 81 Deco­der-Token/s und ein mitt­le­rer sicht­ba­rer Ant­wort­be­ginn von 2,58 Sekun­den wir­ken sich auf die übri­gen Score­tei­le aus.

Die­se Wer­te beschrei­ben unter­schied­li­che Stär­ken. Ein Team, das eine klei­ne Ergeb­nis­da­tei kor­rekt wei­ter­ver­ar­bei­ten muss, kann Auf­ga­ben­qua­li­tät anders gewich­ten als eine inter­ak­ti­ve Anwen­dung. Wir ändern des­halb nicht nach­träg­lich den Score, son­dern zei­gen sei­ne Bestandteile.

Die Gegen­pro­be: Was pas­siert beim frei­en Schreiben?

Wir haben alle 48 unter­schied­li­chen Schreib­ant­wor­ten anhand von Auf­ga­ben­er­fül­lung, fach­li­cher Ange­mes­sen­heit, Ton, Bei­spie­len und unbe­leg­ten Zusa­gen gele­sen. Die 138 Durch­läu­fe ent­hal­ten wort­glei­che Wie­der­ho­lun­gen. Die­se redak­tio­nel­le Ein­schät­zung durch unse­ren KI-Assis­ten­ten ist kei­ne unab­hän­gi­ge mensch­li­che Bewer­tung und kein zusätz­li­cher nume­ri­scher Benchmark-Score.

Muse Glim­mer beginnt mit einer kon­kre­ten Situa­ti­on: Drei Preis­lis­ten lie­gen im Share­Point, im alten Wiki und in einer E‑Mail. Wel­che gilt? Die­ses Bei­spiel ist als Vor­stel­lung ein­ge­führt, ver­ständ­lich und nah an einer tat­säch­li­chen Wis­sens­auf­ga­be. Der Text braucht wei­ter­hin Redaktion.

Qwen Distill dage­gen ver­braucht bei der Kun­den­mail in allen drei Ver­su­chen die 1.024 Aus­ga­be­to­kens für sei­ne Denk­pha­se. Es erscheint kei­ne sicht­ba­re Mail. Der höchs­te struk­tu­rier­te Textscore ist des­halb kei­ne Zusa­ge, dass die­ses Modell unter dem­sel­ben Bud­get jede Schreib­auf­ga­be erledigt.

Gute Spra­che kann fal­sche Bera­tung verdecken

Eini­ge freie Ant­wor­ten ver­wech­seln loka­le Daten­hal­tung mit Zugriffs­schutz. Das ist für ein Unter­neh­mens­sys­tem ein ent­schei­den­der Unter­schied: Ein Doku­ment kann auf dem eige­nen Ser­ver lie­gen und trotz­dem für die fal­sche Per­son abruf­bar sein. Berech­ti­gun­gen müs­sen beim Bereit­stel­len und Abru­fen des Wis­sens berück­sich­tigt werden.

Ande­re Ant­wor­ten erklä­ren Spei­cher­be­darf zu pau­schal oder erfin­den eine Vor­ge­schich­te. Devs­tral, GPT-OSS und Qwen3-Coder-Next lie­fern in der Blogauf­ga­be angeb­li­che Ereig­nis­se, die im Auf­trag nicht ent­hal­ten waren. Sol­che Sze­nen über­neh­men wir nicht als Tat­sa­chen in einen Kundentext.

Von 48 unter­schied­li­chen Ant­wor­ten lie­gen nach unse­rer ein­fa­chen Zäh­lung 23 im gefor­der­ten Wort­be­reich. Die­se Zäh­lung umfasst auch Über­schrif­ten und Anre­den; knap­pe Grenz­fäl­le sind ein redak­tio­nel­ler Hin­weis. Kei­ne sicht­ba­re Ant­wort, erfun­de­ne Erle­di­gung und fach­li­che Feh­ler wie­gen schwe­rer als zwei zusätz­li­che Wörter.

Beim Beleg­ver­ständ­nis fällt ein klei­nes Modell auf

Gemma4:e4b erreicht 100 von 100 Punk­ten in der Bild­ka­te­go­rie. Meh­re­re grö­ße­re Model­le erken­nen eben­falls alle abge­frag­ten Anga­ben kor­rekt; der gerin­ge Spei­cher­be­darf ver­schafft E4B hier einen Vor­teil im gewich­te­ten Score.

Gemma4:12b kommt auf 98,64 Punk­te. Das ist für die­sen klei­nen Beleg­satz ein gutes Ergeb­nis, aber kein Beweis für die zuver­läs­si­ge Ver­ar­bei­tung belie­bi­ger Rech­nun­gen, Scans oder Hand­schrif­ten. Die sechs syn­the­ti­schen Bele­ge sind sau­ber les­bar; schwie­ri­ge­re Pra­xis­do­ku­men­te müs­sen wir geson­dert prüfen.

GLM-OCR liest Anga­ben zunächst, wie­der­holt die Aus­ga­be aber bis zum Limit. Nach drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Feh­lern bleibt die­se Kate­go­rie offen. Llama3.2‑Vision lässt sich in die­ser Lauf­zeit wegen der Modell­archi­tek­tur nicht laden. Bei­de erhal­ten kei­nen erfun­de­nen Ranglisten-Score.

Embed­dings: Tref­fer­qua­li­tät hat einen Speicherpreis

Qwen3-Embedding:8b führt die Embed­ding-Lis­te mit 87,47 Punk­ten an. MRR@10 liegt bei 0,963, Recall@5 bei 0,972. In die­sem Satz fin­det das Modell rele­van­te Doku­men­te häu­fi­ger weit oben als die bei­den klei­ne­ren Kandidaten.

Im Gegen­zug mes­sen wir rund 11,32 GiB Modell-VRAM. Nomic-Embed-Text benö­tigt rund 0,30 GiB und erreicht 79,00 Punk­te; mxbai-embed-lar­ge liegt bei rund 0,58 GiB und 75,19 Punk­ten. Qwen erzeugt außer­dem 4.096 Dimen­sio­nen pro Vek­tor, Nomic 768 und mxbai 1.024. Das beein­flusst den Spei­cher­be­darf eines spä­te­ren Index.

MRR beschreibt den Rang des ers­ten rele­van­ten Tref­fers. Recall@5 beschreibt, wel­cher Anteil rele­van­ter Doku­men­te unter den ers­ten fünf Tref­fern auf­taucht. Unse­re 60 Doku­men­te sind eine begrenz­te syn­the­ti­sche Samm­lung, kein all­ge­mei­ner Retrieval-Benchmark.

Die drei Embedding-Kandidaten

Platz Modell Score / 100 MRR@10 Recall@5 Modell-VRAM GiB
1 qwen3-embedding:8b 87,47 0,963 0,972 11,32
2 nomic-embed-text:latest 79,00 0,725 0,708 0,30
3 mxbai-embed-large:latest 75,19 0,682 0,694 0,58

Die Gewich­tung berück­sich­tigt Tref­fer­qua­li­tät, Such­la­tenz, Inde­xie­rungs­tem­po, Modell­re­si­denz, Vek­tor­grö­ße und Voll­stän­dig­keit. Embed­ding-Scores ver­glei­chen wir nur untereinander.

Wie viel Gra­fik­spei­cher brau­che ich?

Unse­re Über­sicht bie­tet die fünf gewünsch­ten Spei­cher­klas­sen: 8, 12, 16, 24 und 32 GB VRAM. Ein grü­nes Häk­chen bedeu­tet, dass die beob­ach­te­te Resi­denz mit den fest­ge­leg­ten Reser­ven ins Bud­get passt. Der neu­tra­le Kreis signa­li­siert Unsi­cher­heit oder ein knap­pes Bud­get. Ein rotes X bedeu­tet: Für voll­stän­di­ge GPU-Resi­denz unter die­sen Bedin­gun­gen nicht emp­foh­len. CPU-Off­loa­ding kann trotz­dem einen Betrieb ermöglichen.

Die Ein­stu­fun­gen sind Schät­zun­gen aus der RTX-5090-Mes­sung, kei­ne Tests auf fünf ver­schie­de­nen Gra­fik­kar­ten. Auch die auf der RTX 5090 gemes­se­ne Geschwin­dig­keit lässt sich nicht auf eine 8‑GB-Kar­te über­tra­gen. Kon­text, Quan­ti­sie­rung, par­al­le­le Nut­zung und wei­te­re GPU-Anwen­dun­gen ver­än­dern den Bedarf.

Qwen3-Coder-Next zeigt den Unter­schied beson­ders deut­lich: Rund 48,97 GiB Gesamt­re­si­denz ste­hen etwa 28,93 GiB im Gra­fik­spei­cher gegen­über. Ein erheb­li­cher Modell­an­teil liegt außer­halb der GPU. Die Ant­wort kommt trotz­dem; sie erfüllt nur nicht das Ziel voll­stän­di­ger GPU-Resi­denz auf unse­rer 32-GB-Karte.

Was wir mit Feh­lern machen

Qwen3.6 und Gemma4:e2b lie­fern in meh­re­ren Text­auf­ga­ben zu lan­ge Aus­ga­ben. Unter dem fest­ge­leg­ten Bud­get von 1.024 Tokens blei­ben die­se Fäl­le unvoll­stän­dig; des­halb erhal­ten die bei­den kei­nen Text-Gesamt­score. Bei Qwen3.6 gibt es dage­gen voll­stän­di­ge Ergeb­nis­se im Beleg­test. Ein Feh­ler in einer Kate­go­rie ist kein Urteil über alle Fähigkeiten.

Devs­tral lie­fert tech­nisch voll­stän­di­ge Ant­wor­ten, setzt JSON aber in Mark­down-Code­blö­cke. Unse­re Auf­ga­ben ver­lan­gen unmit­tel­bar par­se­ba­res JSON. Damit ver­fehlt es die For­mat­prü­fung; zusätz­lich gibt es inhalt­lich fal­sche Wer­te. Das schlech­te Ergeb­nis beschreibt die­ses Pro­to­koll und die­se Auf­ga­ben, nicht eine all­ge­mei­ne Unfä­hig­keit des Modells.

Nach­träg­lich Ant­wor­ten kür­zen, Code­blö­cke ent­fer­nen oder Limits nur für den gewünsch­ten Sie­ger erhö­hen wür­de unse­re Ver­gleichs­grund­la­ge ändern. Ein neu­er Test darf ande­re Ein­stel­lun­gen unter­su­chen, wird dann aber als eige­ner Ver­gleich ausgewiesen.

Von der Modell­lis­te zum Unternehmensablauf

Für NOVA betrach­ten wir Wis­sens­su­che, Quell­kon­trol­le und die pas­sen­de Ant­wort­ge­ne­rie­rung zusam­men. Gute Embed­dings hel­fen beim Fin­den; ein gutes Sprach­mo­dell muss mit den gefun­de­nen Infor­ma­tio­nen ange­mes­sen umge­hen. Rol­len und Doku­ment­rech­te gehö­ren zum Gesamtsystem.

Bei Flow sind nach­voll­zieh­ba­re Anwei­sun­gen und Werk­zeu­gent­schei­dun­gen rele­vant. Unser Test simu­liert Werk­zeug­wahl, er bestä­tigt noch kei­nen voll­stän­di­gen Mul­ti­agen­ten­ab­lauf. Bei For­ge bie­tet das Code­ver­ständ­nis einen Anhalts­punkt; ech­te Ent­wick­lung, aus­führ­ba­re Ände­run­gen und Pro­jekt­prü­fun­gen gehen dar­über hin­aus. Atlas hilft, die Aus­wahl anhand einer Unter­neh­mens­auf­ga­be und ihrer Gren­zen einzuordnen.

Die dau­er­haf­te Sei­te »Model­le und Bench­marks« ver­bin­det die­se Mess­wer­te mit den ein­zel­nen Modell­ar­ti­keln. Was dort als Hard­ware­emp­feh­lung oder Ein­satz­feld steht, soll nach­voll­zieh­bar blei­ben. Der nächs­te Kan­di­dat kann unter der­sel­ben Auf­ga­ben­bank hin­zu­kom­men, ohne dass wir jedes Mal die gan­ze Lis­te neu erfinden.

Wel­ches Modell sol­len wir als Nächs­tes prüfen?

Für die ers­te Aus­ga­be haben wir mit unse­rem vor­han­de­nen Inven­tar gear­bei­tet. Die voll­stän­di­ge Über­sicht zeigt auch unvoll­stän­di­ge und nicht lad­ba­re Kan­di­da­ten. Beim nächs­ten Durch­gang möch­ten wir gezielt die Auf­ga­ben ver­tie­fen, die im Unter­neh­mens­all­tag tat­säch­lich gebraucht werden.

Wel­ches loka­le Modell fehlt Ihnen? Und wofür möch­ten Sie es ein­set­zen: für inter­ne Doku­men­te, nach­voll­zieh­ba­re Agen­ten­ent­schei­dun­gen, Pro­gram­mier­auf­ga­ben oder etwas ganz ande­res? Genau mit einer sol­chen Auf­ga­be beginnt ein brauch­ba­rer Vergleich.

Model­le und Bench­marks anse­hen Eine loka­le KI-Auf­ga­be besprechen

Mess­grund­la­ge und Autor

NEOs-NOVA-Suite 1.3, Gesamt­lauf vom 10. Okto­ber 2026; unver­än­der­te Score-Gewich­te aus dem vor­ab fest­ge­leg­ten Pro­to­koll. Die redak­tio­nel­le Schreib­prü­fung wur­de am 13. Okto­ber durch unse­ren KI-Assis­ten­ten vor­ge­nom­men und getrennt doku­men­tiert. Illus­tra­tio­nen zei­gen NOVA am Prüf­stand und sind kei­ne Messfotos.

Prof. Dr. Alex­an­der Lutz, Grün­der der NEOs und Pro­fes­sor für Big Data und Künst­li­che Intel­li­genz, ord­net die tech­ni­schen Ergeb­nis­se für die Aus­wahl loka­ler KI-Anwen­dun­gen ein.