Ein Geburts­tags­lied mit KI: Mein Expe­ri­ment mit Musik und Pira­te Metal

Staf­fel 2 · Fol­ge 11 · Ori­gi­nal­fol­ge: 08. Jan. 2025 · 14:41 Minuten

Exe­cu­ti­ve Summary

Ein Geburts­tags­lied für mei­ne Frau – mit Hil­fe von KI. In Fol­ge 11 von »digi­tal meets rea­li­ty« wird es per­sön­lich und musi­ka­lisch: Eine Ent­de­ckung im Pira­te Metal führt zu eige­nen Expe­ri­men­ten, bis hin zu einem Punk-Rock-Song über den Urknall. Der Arti­kel bewahrt die­sen Weg vom Zuhö­ren zum Aus­pro­bie­ren. Er beglei­tet die Auf­nah­me vom Janu­ar 2025; Hin­wei­se zur heu­ti­gen Nut­zung ste­hen getrennt vom dama­li­gen Experiment.

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Was schenkt man jeman­dem, der einem wich­tig ist?

In die­ser Fol­ge ist mei­ne Ant­wort ein Lied. Kein belie­bi­ger Song aus einer Play­list, son­dern ein Geburts­tags­lied für mei­ne Frau, bei des­sen Ent­ste­hung mir KI gehol­fen hat. Gera­de der per­sön­li­che Anlass macht die Sache für mich inter­es­sant: Ein Werk­zeug kann Musik erzeu­gen. Aber woher kommt das, was wir damit sagen möchten?

Ich möch­te die­se Fol­ge des­halb nicht in eine tro­cke­ne Tool­vor­stel­lung ver­wan­deln. Der Geburts­tag gehört eben­so hin­ein wie die musi­ka­li­sche Ent­de­ckung, die mich zum Expe­ri­men­tie­ren gebracht hat. Es geht ums Aus­pro­bie­ren – und dar­um, was uns an einem Ergeb­nis eigent­lich etwas bedeutet.

Eine Ent­de­ckung zwi­schen Arbeit und Pira­te Metal

Musik beim Arbei­ten: Dar­über führt der Ein­stieg zu einer You­Tube-Ent­de­ckung im Pira­te-Metal-Stil. In der Fol­ge schaue ich mir einen Kanal an, des­sen Songs und beglei­ten­de Inhal­te als KI-gene­riert vor­ge­stellt wer­den. Nicht nur die Musik, auch Beschrei­bun­gen und Gra­fi­ken gera­ten dabei in den Blick.

Das wirft eine Fra­ge auf, die weit über Musik hin­aus­geht: Wenn sich so vie­le Tei­le einer Ver­öf­fent­li­chung erzeu­gen las­sen, was macht ihren Cha­rak­ter aus? Für mich beginnt die Ant­wort schon bei der Aus­wahl. Was behal­te ich? Was passt über­haupt zu dem, was ich aus­drü­cken möchte?

Ein Lied für mei­ne Frau

Ab Minu­te 7:25 wird aus der Ent­de­ckung mein eige­nes Expe­ri­ment mit dem Geburts­tags­lied. Das ist ein ande­rer Maß­stab als eine öffent­li­che Hit­lis­te: Hier gibt es einen kon­kre­ten Men­schen und einen per­sön­li­chen Anlass. Ein tech­nisch ordent­li­ches Ergeb­nis allein wür­de mir dafür nicht genügen.

Die Details des Geschenks blei­ben in der Fol­ge. Ich ergän­ze hier kei­ne erfun­de­nen Reak­tio­nen oder Gesprä­che. Was sich aber gut dar­an zei­gen lässt: Eine per­sön­li­che Idee wird nicht dadurch unper­sön­lich, dass ein Werk­zeug bei ihrer Umset­zung hilft. Ent­schei­dend bleibt, ob man sich beim Ergeb­nis wiedererkennt.

Und dann wird aus dem Urknall Punk-Rock

Das zwei­te eige­ne Musik­ex­pe­ri­ment nimmt einen ande­ren Weg: ein Lied über den Urknall im Punk-Rock-Stil. Ab Minu­te 10:41 ist »The Big Bang Begin­ning« als eige­ner Teil der Fol­ge ver­zeich­net. Wis­sen­schaft und Musik dür­fen hier zusam­men­tref­fen, ohne dass dar­aus eine Vor­le­sung wer­den muss.

Ein Song arbei­tet mit Ver­dich­tung, Rhyth­mus und Bil­dern. Eine natur­wis­sen­schaft­li­che Erklä­rung muss zusätz­lich mit Genau­ig­keit umge­hen. Wenn ich so ein Ergeb­nis wei­ter­ver­wen­den möch­te, wür­de ich des­halb Text und fach­li­che Aus­sa­gen geson­dert durch­se­hen. Ein ein­gän­gi­ger Refrain ist noch kein Beleg.

Heu­ti­ge Ein­ord­nung: Ein Geschenk ist kei­ne Nutzungslizenz

Die Auf­nah­me stammt vom 8. Janu­ar 2025. Aus einem damals gelun­ge­nen pri­va­ten Expe­ri­ment folgt kei­ne all­ge­mei­ne Aus­sa­ge über heu­ti­ge Nut­zungs­rech­te oder kom­mer­zi­el­le Ver­wend­bar­keit. Vor einer Ver­öf­fent­li­chung wür­de ich die Bedin­gun­gen des kon­kret ver­wen­de­ten Diens­tes, die ein­ge­setz­ten Mate­ria­li­en und den beab­sich­tig­ten Ein­satz prüfen.

Für die­sen Begleit­ar­ti­kel über­neh­men wir weder frem­de Song­tex­te noch laden wir zusätz­li­che Musik­da­tei­en hoch. Die Ori­gi­nal­fol­ge bleibt der Ort zum Anhö­ren. Das hält den per­sön­li­chen Erzähl­bo­gen zusam­men, ohne aus der Rück­schau eine pau­scha­le Frei­ga­be für belie­bi­ge Musik­pro­duk­tio­nen zu machen.

Was wür­det Ihr gern vertonen?

Ein Geburts­tags­gruß? Einen Gedan­ken, den Ihr schon lan­ge mit Euch her­um­tragt? Oder viel­leicht ein The­ma, das auf den ers­ten Blick über­haupt nicht nach Musik klingt? Genau die­se offe­ne Fra­ge mag ich an dem Expe­ri­ment. Man muss nicht gleich eine gan­ze Pro­duk­ti­ons­ket­te dar­aus bauen.

Zur Fol­ge gehört außer­dem mein Dank an den C.H.Beck-Verlag für die Frei­ga­be im Pod­cast und der Aus­blick auf die nächs­ten The­men. Das ist ein guter Abschluss für eine Epi­so­de, die zwi­schen per­sön­li­chem Anlass, Musik und Wis­sen­schaft hin- und herwandert.

Kapi­tel der Originalfolge

Die Zeit­mar­ken stam­men aus der ver­öf­fent­lich­ten Episodenbeschreibung.

  • 00:00 – Intro
  • 00:21 – Wochen­rück­blick und Geburts­tag mit KI
  • 00:37 – You­Tube-Ent­de­ckung beim Arbeiten
  • 01:23 – Pira­te Metal
  • 03:14 – KI-Musik, Beschrei­bun­gen und Hashtags
  • 04:19 – KI-gene­rier­te Playlist
  • 07:25 – Ein Geburts­tags­lied für mei­ne Frau
  • 07:42 – Punk-Rock über den Urknall
  • 09:02 – Dank an C.H.Beck und Ausblick
  • 10:41 – The Big Bang Beginning

Professor Doktor Alexander Lutz

Autor

Prof. Dr. Alex­an­der Lutz, Pro­fes­sor für Big Data und KI an der FOM Mün­chen, Dok­tor der Human­ge­ne­tik und Anthro­po­lo­gie, ehe­ma­li­ger Online­spie­le-Desi­gner und natür­lich Grün­der und Inha­ber der Agen­tur Die NEOs. Neben den The­men der künst­li­chen Intel­li­genz und deren Ein­satz­mög­lich­kei­ten in der Pra­xis kon­zen­triert sich Alex­an­der auf die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on. Neue Pro­blem­fel­der oder tech­ni­sche Inno­va­tio­nen berei­tet er so auf, dass der Nut­zen für unse­re Kun­den deut­lich wird. Er schläft zeit­ver­ant­wort­lich und agiert schnell, sein Mot­to: »Tue es, oder tue es nicht. Es gibt kein Ver­su­chen.«